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Filterschläuche aus needlona(R) - PPS/PPS 604 MPS CS18 sind seit fast zehn Jahren im Betrieb
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September 2006
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Seit der Inbetriebnahme im Jahre 1970 werden im Müllheizkraftwerk (MHKW) Leverkusen Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle umweltverträglich entsorgt. Nach neuesten Erkenntnissen moderner Umwelttechnik gebaut, wurde das MHKW im Laufe der Jahre regelmäßig an den aktuellen Stand der Technik angepasst. Der letzte Schritt in diese Richtung war der Bau einer neuen Rauchgasreinigungsanlage, die im November 1996 in Betrieb genommen wurde*. Den Auftrag für die Lieferung von über 2.000 Filterschläuchen für die Rauchgasreinigung konnte damals BWF Envirotec gewinnen.
Die Filteranlage:
Betriebstemperatur: ca. 106°C Dauer, Spitze 160°C
Volumenstrom: max. 237.465 Nm³/h
Filterflächenbelastung: 0,82 m/min
Rauchgas: O2 = 6 - 11 Vol.%, H2O = 30,5 Vol%
Zur Entstaubung dient ein Gewebefilter, der nach dem Jet Pulse System arbeitet. Das zu reinigende Abgas erreicht die Anlage im Normalbetrieb mit 106°C. Beim Anfahren können kurzzeitige Spitzen von 160°C auftreten. Die eingesetzten Filterschläuche sind aus einem Polyphenylensulfid (PPS) Filtermaterial hergestellt und zusätzlich mit einer abreinigungsunterstützenden CS18®, PTFE-Oberflächenausrüstung behandelt.
Eine kürzlich durchgeführte Routineuntersuchung eines gebrauchten Filterschlauches im Labor bestätigt die hervorragende Abscheideleistung der Filterschläuche aus needlona® - PPS/PPS 604 MPS CS18 über die gesamte Betriebsdauer der Filteranlage. Nachfolgend ein Auszug über die wesentlichen Erkenntnisse der Analyse:
„Der untersuchte Filterschlauch zeigt keinen nennenswerten mechanischen und chemischen Verschleiß. Der Querschnitt weist eine überwiegend oberflächenorientierte Staubabscheidung auf. Die Höchstzugkraftwerte sind hoch und liegen im Bereich der durchschnittlichen Festigkeitswerte der Neuqualität. Die Reingasseite ist nahezu frei von Staub.“
Bezogen auf alle filtrationsrelevanten Eigenschaften sind die eingesetzten Filterschläuche needlona® - PPS/PPS 604 MPS CS18 im zehnten Betriebsjahr in einem ausgezeichneten Zustand. Diese Ergebnisse decken sich auch mit den positiven Erfahrungen des Betreibers, der berichtete, dass der gemessene Jahresmittelwert „Staubemission“ die gesetzlichen Grenzwerte um ein Vielfaches unterschreitet. Die Filtrationsleistung der Filterschläuche reiht sich somit ein in die Liste von erfolgreich installierten BWF Envirotec Filtermedien in der Rauchgasreinigung von Müllverbrennungsanlagen.
* Quelle: Broschüre des AWL-Müllheizkraftwerks Leverkusen - Technik für Mensch und Umwelt
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MPA Burgau: Entstaubung der Rauchgasreinigungsanlage mit BWF Envirotec Filterschläuchen
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August 2005
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Im Mai 2001 wurde, im Rahmen einer Revision, die Filter-
anlage in der Müllpyrolyse (MPA) Burgau auf BWF Envirotec Filterschläuche aus needlona ® - PTFE/PTFE 704 MPS CS18 umgerüstet. Nach mehr als vier Betriebsjahren ziehen der Betreiber und BWF Envirotec jetzt Bilanz:
Der Prozess:
In der Müllpyrolyse-Anlage werden in zwei parallel betriebenen Drehrohröfen bei 600°C Haus-, Sperr- und hausmüllähnlicher Gewerbemüll thermisch behandelt. Das bei dem Prozess entstehende Schwelgas verbrennt in einer Brennkammer unter Luftzugabe bei einer Temperatur von ca. 1.250°C und wird danach über einen Abhitzkessel der Rauchgas-
reinigungsanlage zugeführt. Diese besteht aus einem Gewebefilter, vorgeschalteter Trockensorption und nachgeschaltetem Katalysator. Als Sorptionsmittel werden Kalkhydrat, Natriumbicarbonat und Aktivkohle zugeführt.
Technische Betriebsdaten der Rauchgasreinigungsanlage:
Betriebstemperatur: ca. 200°C - 230°C
Volumenstrom: max. 38.000 Nm³/h
Rohgasstaubbeladung: < 5 g/Nm³
Filterflächenbelastung: 0,74 m/min
Emissionswert Staub: << 1 mg/Nm³
(unterhalb der Nachweisgrenze)
Zur Entstaubung dient ein Gewebefilter, der nach dem Jet Pulse System arbeitet. Das Schwelgas erreicht die Anlage im Normalbetrieb mit einer Temperatur von ca. 200°C. Beim An-
fahren können kurzzeitige Spitzentemperaturen von ca. 230°C auftreten.
Die eingesetzten Filterschläuche sind aus Polytetrafluor-
ethylen (PTFE)-Nadelfilz hergestellt und zusätzlich mit einer abreinigungsunterstützenden PTFE-Oberflächenbehandlung ausgerüstet. Dieses Filtermaterial ist bestens für den Einsatz in der MPA Burgau geeignet, da es Dauereinsatztemperaturen bis 250°C und kurzzeitige Spitzen bis 280°C erlaubt. Darüber hinaus ist PTFE das einzige Faserpolymer, das nicht altert, d.h. es behält seine technischen Eigenschaften über die wirtschaftliche Einsatzdauer. Dies war für den Betreiber einer der ausschlaggebenden Gründe, das früher eingesetzte Glasgewebe durch ein textiles PTFE-Filtermedium von BWF Envirotec zu ersetzen.
Die Bilanz:
Im Rahmen unseres anwendungstechnischen Service werden in unserem Zentralbereich F & E die PTFE-Filterschläuche anhand einer willkürlich gezogenen Probe in unregelmäßigen Abständen visuell, mechanisch und chemisch getestet. Die ermittelten Ergebnisse über den aktuellen Status der Filterschläuche sowie eine Abschätzung über den weiteren Verlauf der Standzeit erhält der Betreiber der MPA Burgau jeweils in einem ausführlichen Laborunter-
suchungsbericht. Nachfolgend ein Auszug über die wesentlichen Erkenntnisse der letzten Analyse:
Die PTFE Filterschläuche sind nach 48 Monaten Standzeit in einem einwandfreien Zustand. Ein nennenswerter Verschleiß kann nicht festgestellt werden. Die Höchstzugkräfte in Längs- und Querrichtung sind unverändert hoch und liegen im Bereich der durchschnittlichen Festigkeitswerte der in 2001 erstmalig untersuchten Probe. Die gemessenen Luftdurch-
lässigkeiten weisen auf eine sehr gute Regenerierbarkeit des Filterschlauchs hin. Der Filterkuchenaufbau erfolgt über den ganzen Filterschlauch oberflächenorientiert. Die Reingasseite ist staubfrei. Dies deckt sich mit den positiven Erfahrungen des Betreibers, der von einer durchschnittlichen Emission von kleiner 1 mg Staub/Nm³ unterhalb der Nachweisgrenze über die gesamte Standzeit berichtet. Die nach der 17. Bundesim-missionsschutzverordnung (17. BImSCHV) gesetzlich vor-
geschriebenen Emissionsgrenzen werden somit erheblich unterschritten.
Im Gegensatz zu dem vorher verwendeten Glasgewebe ergeben sich mit dem Einsatz der BWF Envirotec Filter-
schläuche noch weitere Vorteile. Bei maximaler Gasbelastung lag die Abreinigungsfrequenz der Filterschläuche ursprünglich von Reihe zu Reihe bei 5 - 7 sec. Dies bedeutete, dass bei 52 Reihen derselbe Filterschlauch ca. alle 5 min. abgepulst wurde. Nach der Umrüstung auf PTFE Filterschläuche läuft die Abreinigung nur kurzfristig bei Spitzengasbelastungen, d.h. derselbe Filterschlauch wird lediglich 2-5 mal pro Tag abgereinigt. Fazit: Der Gewebefilter arbeitet durch einen niedrigeren Energieverbrauch spürbar kostengünstiger, effizienter und bei signifikant reduzierten Emissionen.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich die Filter-
schläuche aus needlona® - PTFE/PTFE 704 MPS CS18 bestens in der Müllpyrolyseanlage bewährt haben. Sowohl das Abreinigungs- als auch das Emissionsverhalten zeigen ausgezeichnete Ergebnisse. Der Betreiber ist äußerst zufrieden.
Verfahrensschema = Quelle der MPA Burgau
*Pyrolyse = thermische Zersetzung von Stoffen unter Ausschluss von Sauerstoff
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Impressum
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BWF Offermann, Schmid & Co. KG · Bahnhofstr. 20 · 89362 Offingen · Telefon: +49-8224-71-0 · Fax: +49-8224-71-2091
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